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Gegen Ende des Ersten Zeitalters der Sonne:
Die Große Schlacht ist gewonnen, Morgoth für alle Zeit überwunden. Sehnlichst von seiner Tochter erwartet, kehrt endlich auch Mahtan heim, nachdem er eine kurze Zeit in den Hallen der Erwartung verbracht hat. Nerdanel erhofft sich ihres Vaters Rat zu einem Kunstwerk, das ihr mehr als Kopfzerbrechen bereitet, nicht ahnend, was auf sie zukommt. Dringlicher noch wartet sie auf Nachricht von Fëanáros und ihrer Söhne Schicksal in Mittelerde. Dabei erinnert sie sich auch an die Zeit der Liebe mit Fëanáro – und an die Zeit des Kummers.
Doch etwas bleibt für immer ungesagt, etwas, das man keiner Mutter berichten kann, ohne ihr vollends das Herz zu brechen.
In den Tagen des Lichtes begegnet Olórin, ein Maia des Hauses Irmo, der jungen Galadriel in Valinor. Aus einer stillen Beobachtung wächst Zuneigung, aus Zuneigung Liebe – doch sie bleibt unausgesprochen, unausgelebt, wie das Licht, das man nicht festhalten kann. Während die Welt sich wandelt, Fëanor seine unsterblichen Juwelen erschafft und Dunkelheit Valinor befällt, bleibt zwischen Olórin und Galadriel eine einzige Wahrheit: Manche Gefühle müssen losgelassen werden, um zu leuchten.