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Gegen Ende des Ersten Zeitalters der Sonne:
Die Große Schlacht ist gewonnen, Morgoth für alle Zeit überwunden. Sehnlichst von seiner Tochter erwartet, kehrt endlich auch Mahtan heim, nachdem er eine kurze Zeit in den Hallen der Erwartung verbracht hat. Nerdanel erhofft sich ihres Vaters Rat zu einem Kunstwerk, das ihr mehr als Kopfzerbrechen bereitet, nicht ahnend, was auf sie zukommt. Dringlicher noch wartet sie auf Nachricht von Fëanáros und ihrer Söhne Schicksal in Mittelerde. Dabei erinnert sie sich auch an die Zeit der Liebe mit Fëanáro – und an die Zeit des Kummers.
Doch etwas bleibt für immer ungesagt, etwas, das man keiner Mutter berichten kann, ohne ihr vollends das Herz zu brechen.
Was die Nachkommen sich über den skurillen Abenteurer Hamfast erzählten. Kurzgeschichte zu meiner Erzählung „Hamfast Gerstenbräu“.
Was ereignete sich eigentlich nach Gil-galads grausiger Enthüllung zwischen Tindómerel und Galadhion? Ausgliederung zu „Hamfast Gerstenbräu“.
"In den ältesten Erzählungen finden sich Andeutungen, daß sie einst in den oberen Tälern des Anduin gehaust haben mußten, zwischen den Ausläufern des Großen Grünwaldes und dem Nebelgebirge. Die Gründe, warum sie später das schwierige und gefährliche Wagnis unternahmen, über das Gebirge nach Eriador zu ziehen, sind nicht mehr bekannt. Ihre eigenen Berichte erwähnen, daß sich die Menschen vermehrt hätten und ein Schatten auf den Wald gefallen ist, so daß er sich verdüsterte, und sein neuer Name war Düsterwald." (J.R.R. Tolkien, Herr der Ringe, Einführung: Über Hobbits)
Centifolia von T'Sihek
Was bleibt, wenn alle Blätter herabfallen? Was bleibt, wenn die Blüte verwelkt? Was bleibt, wenn ein Mann alles verliert, was ihm wichtig ist?
„Spuren im Schnee“ ist ein kleiner Adventsvierteiler, der keinen Anspruch darauf erhebt, eine raffiniert ausgeklügelte Geschichte zu sein, sondern euch nur ein wenig unterhalten will. Vielleicht gelingt es mir, euch damit das ein oder andere Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Nach dem tragischen Tod seiner Eltern wird der kleine Frodo von einem Zweig der Familie zum nächsten gereicht – freundlich aufgenommen, aber nirgends ganz daheim. Während die Jahre ins Land ziehen, wächst in ihm eine stille Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Und in Hobbingen, fernab des Brandyweins, beginnt Bilbo Beutlin zu spüren, dass sein Herz nicht mehr nur seinem gemütlichen Heim gehört.
Inmitten von Briefen, langen Wintern und wandernden Gedanken entsteht langsam eine zarte Verbindung zwischen Onkel und Neffe – und die Frage, ob ein Zuhause nicht dort ist, wo man wirklich gesehen wird.
Eine warmherzige, still-melancholische Geschichte über Familie, Verlust, und den langen Weg nach Hause – inspiriert von Tolkiens Legendarium und einem Hauch Winternacht.
Ein Fürstensohn von Númenor. Ein Ring der Macht. Ein Name, den die Zeit vergessen wollte. Einst war Arzûrân Elentirmo ein Sternenwächter und Fürst aus dem edlen Geschlecht von Andúnië – wissensdurstig, stolz, geblendet vom Versprechen ewigen Lebens. Doch sein Streben führte ihn in die Tiefen verbotenen Wissens … und in den Dienst eines Dunklen Herrn. Dies ist die Geschichte seines Falls – und seiner Wiederkehr als Erster der Neun. Ein Schatten, geboren aus Licht. Ein Fluch, der nicht stirbt.
Elwen, eine Frau unbekannter Herkunft, wandert im Zweiten Zeitalter durch eine Welt im Wandel. Gefangen zwischen den Mächten der Elbenringe und dem ruhelosen Geist eines Menschen namens Belegor, sucht sie nach Wahrheit und Erlösung. Eine Geschichte von Verlust, Hoffnung und dem schwergewichtigen Erbe, das die Schatten der Vergangenheit hinterlassen.